Entstehung einer Allergie

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Allergien können bei
allen Tieren
mit entsprechendem Immunsystem auftreten:
Alle Säugetiere, sowie bei Vögeln

  1. Erbliche Veranlagung – atopische  Disposition

Bei nicht-Allergikern steht die intrazelläre Bekämpfung von Bakterien durch Neurophile im Vordergrund.

Bei Allergikern ist das Immunsystem mehr auf extrazelluläre Abwehr, z. B. von Parasiten, ausgerichtet.
Das Verhältnis von TH1 zu TH2-Zellen ist in Richtung der TH2-Zellen verschoben,
das Profil der Interleukine auch: IL-4, IL-5,  IL-10 statt  INFgamma, IL-2.
Die Hemmende Funktion der regulatorischen T-Zellen ist herabgesetzt.

Bei Pferden ist diese Modifikation des Immunsystem durch (mindestens) zwei getrennt vererbte Faktoren bedingt, die einzeln im Genom von jeweils einem Drittel der Tieren präsent sind.
Beide Faktoren kommen in etwa 10% der Population zusammen. Diese Individuen müssen als anfällig für Allergien angesehen werden.

2.1  Sensibilisierung
Der Erstkontakt eines allergisch veranlagten Individuums mit einem Allergen kann zu einer Bildung von speziellen Antikörpern, den Immunglobulinen der Klasse E,  IgE abgekürzt, führen.

Diese IgEs sind essentieller Bestandteil einer allergischen Reaktion.
Ihr Vorhandensein ist eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für eine Allergie.

Die IgEs haben Bindungsstellen für spezielle Rezeptoren auf immunkompetente Zellen, wie Eosinophile und Basophile.
Gebunden an Zellen bleiben die IgE-Moleküle lange funktionsfähig,
während sie frei im Blut eine Halbwertszeit von einigen Wochen haben.

2.2. Allergie –  Auslösung der allergische Reaktion
Bei einem weiteren Kontakt mit dem Allergen, sind es die spezifische IgEs auf den Immunzellen, an denen das Allergen gebunden wird. Dabei wird durch „bridging“ von mindestens zwei IgEs über ein Allergene  die Zelle aktiviert.

Diese setzt daraufhin Mediatoren einer Entzündung frei:

Zuerst Histamin, dann Leukotriene und weitere Faktoren, die eigentlich dazu dienen, einen Parasiten zu schädigen. Es werden mit allen Stadien einer Entzündungsreaktion durchlaufen.

Da keiner Parasit da ist, wird das umliegende Gewebe, wie Lunge oder Haut geschädigt.

3. Immunologische Dysregulation

Ohne Allergen keine Erkrankung, aber trotz deren Vorhandensein kann man keine klinischen Symptome feststellen.

Klinisch manifeste Allergien  treten oft erstmals im Alter von 5 bis 15 Jahren auf.

Es gibt also Schutzmechanismen: die Barriere der Haut,  das Immunsystem steuert gegen.

Faktoren die Mechanismen diese schwächen sind:

-Stress durch Reisen, Umstellen

-körperliche Beanspruchung etc.

-Infektionen, besonders mit Viren, natürlich oder durch Impfen

-Medikamete zur Behandlungen anderer Erkrankungen

-Verletzungen

-Vergiftungen

  • Sehr hohe Belastungen durch einzelne Allergene
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